Wegerichs Heft

Von Michael Sailer. Roman des Münchner Autors und »Schwabinger Schaumschläger«-Mitglieds. Signiert, Paperback, 384 S. www.michaelsailer.de.
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Michael Sailers Serie »Schwabinger Krawall« (für die taz u.a.) ist inzwischen so berühmt wie berüchtigt. Außerdem schreibt er in »Konkret« über Literatur und Musik. Und wurde eines Tages mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet. »Wegerichs Heft« spielt in München zur Zeit des scheinbaren Zusammenbruchs der New Economy, der zu Hysterie, Verzweiflung und dazu führt, dass vordem scheinbar befreundete Menschen einander und sich selbst entfremdet werden und »Zielen« nachjagen, die utopisch und/oder absurd sind. Der Roman unternimmt (auch) den Versuch, die dabei wirksamen Denkstrukturen und sprachliche(n) Dynamik(en) der »Vertreter“innen« dieser ideologischen Aufwallung in ihrer ganzen Absurdität nachzuvollziehen. Doch sind Wegerich, Schnürer und die anderen Beteiligten keine »Prototypen«, sie und die anderen Menschen in »Wegerichs Heft« stehen nicht für eine Idee, sondern nur für sich. Und, freilich, die Geschichte.

Artikelnummer 095

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